Wann spricht man von Therapie, wann von Coaching?
Therapie ist dann notwendig, wenn Beschwerden mit Bezug auf das eigene Erleben oder Verhalten schwerwiegender und/ oder in vielen Situation im Leben störend sind, bei einem Coaching geht es häufig vor allem um einen engeren Kontext, z.B. die Arbeit. Die Übergänge zwischen Therapie und Coaching sind jedoch fließend. Gemeinsam ist beiden Bereichen, dass es immer darum geht, dass Sie mit unserer Unterstützung auf ein Ziel, oder mit anderen Worten auf eine gewünschte Veränderung hinarbeiten.
Die von uns in Therapie oder Coaching eingesetzten Methoden unterscheiden sich nicht grundsätzlich. Für welche wir uns letztlich entscheiden machen wir immer ganz individuell von Ihnen – von Ihrem Anliegen, Ihren Wünschen und Ihrer Lebenssituation abhängig.
Wie wir die Zusammenarbeit einstufen, wie die (ersten) Schritte sinnvoller Weise aussehen sollten und alles, was organisatorisch wichtig ist, besprechen wir im Rahmen der ersten Sitzung.
Systemische Therapie, Coaching, Beratung – die systemische Therapie liefert die Grundlage unseres Arbeitens. Als Systemische Therapeuten geht es uns darum, Ihr Problem möglichst genau zu verstehen, um mit Ihnen gemeinsam Ihre persönlichen Ziele festzulegen und unter Einbindung Ihrer persönlichen Ressourcen den für Sie passenden Weg dorthin zu entwickeln. Ein genauer Blick auf Ihr Umfeld, also z.B. Ihre Partnerschaft, Familie oder Arbeitsumfeld, ist wichtig, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Paare, Familien und Teams – wir bieten Therapie, Coaching und Beratung nicht nur im Einzelsetting an, sondern auch für Paare, Familien oder Teams. Der systemische Ansatz ist im Rahmen der Arbeit mit Mehr-Personen-Systemen entwickelt worden und entfaltet hier seine volle Wirkkraft.
Hypnotherapie – im Rahmen der Hypnotherapie werden bewusst eingeleitete oder spontan entstehende Trancen genutzt, die den Zugang zu unbewussten Ressourcen erleichtern. Bei einer Trance handelt es sich vereinfacht gesagt um einen Zustand der intensiven Aufmerksamkeitsfokussierung auf innere Prozesse. Hierdurch können unbewusste Stärken und/ oder vergessene Fähigkeiten aktiviert und in eine Veränderung der Symptomatik eingebunden werden.
EMDR – Augenbewegungen begleiten die Verarbeitung unserer Erlebnisse im Gedächtnis – beispielsweise in den Traumphasen unseres Schlafes. Traumatische Erlebnisse können eine funktionale Verarbeitung stören. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist im Rahmen der Traumatherapie entstanden und ist ein effektives Verfahren mit dem über den gezielten und angeleiteten Einbezug von Augenbewegungen belastende Erinnerungen und Emotionen verändert werden können.
PEP – die Prozess- und Embodiment-fokussierte Psychologie, kurz PEP, stellt einen weiteren Ansatz dar, der den Körper als sehr wesentliches Element in Therapie und Beratung einbezieht. Das Beklopfen bestimmter Körperpunkte ermöglicht die Regulation starker Emotionen. Der Körper wird gleichzeitig auch eingesetzt, um die Stimmigkeit persönlicher Glaubenssätze zu überprüfen und ist damit ein wichtiger Faktor bei der Suche nach den wesentlichen Ursachen und Blockaden.
Embodiment – (englisch etwa „Verkörperung“) meint den Umstand, dass alles Psychische in den Körper eingebettet ist und Psyche und Körper als Einheit wieder in weitere sie umgebende Systeme. Diese Verbindungen, mit denen sich z.B. auch der Medizinzweig der Psychosomatik intensiv beschäftigt, sind vielfältig und dadurch auch vielfältig nutzbar. Ob in Form komplexer Methoden wie EMDR, PEP oder Hypnotherapie (s.o.) oder in Form einfacher Atemtechniken, Bewegungen oder schauspielerischer Elemente – der Einbezug des Körpers im Rahmen unserer Arbeit ist so wichtig wie vielgestaltig.